Übungsdienst an der NABK  09.11.2019

Nach vielen Wochen der Vorbereitungen wurden am Standort der NABK in Loy an einem Tag wieder ein Übungsdienst durchgeführt. Wer zum ersten Mal dabei war, konnte sich von dem Übungsareal beeindrucken lassen, denn die NABK bietet sowohl ein Brandübungshaus über 3 Stockwerke, als auch ein teils vollmöbeliertes Übungshaus in einer Übungshalle für unterschiedliche Szenarien mit modernster Technik zur Verfügung.

Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl wurden die Kameraden/innen in drei Gruppen und Stationen eingeteilt. Die Ausbildung in der Übungshalle bot diesmal ein besonderes Feature.

Der Rettungsdienst war mit seinem Übungsequipment und Personal bestehend aus Notfallsanitäter und Rettungsassistenten angereist. Schwerpunkt diese Übungen waren Grundtätigkeiten, herstellen der Anleiterbereitschaft, Tragehilfe, Schlauchmanagement und unterstützende Hilfeleistung des Rettungsdienstes bei Ausübung einer Reanimation in Verbindung mit einem CO Unfall.

Im Brandhaus wurden hingegen mit zwei Gruppen parallel Übungen durchgeführt. Die Einsatzlage der einen Gruppe hieß Personensuche und Rettung der selbigen aus der obersten Etage über eine schmale Wendeltreppe.

Aufgrund der starken Verrauchung lagen die Schwerpunkte in dem Abschnitt bei: Umgang mit dem Rauchvorhang, taktische Ventilation zur Entrauchung, Steckleitereinsatz, Schlauchmanagement,Wärmebildkamera und Grundtätigkeiten.

Die andere Gruppe führte zeitgleich die Aufgabe der Brandbekämpfung im Keller des Gebäudes durch. Ein offenbar in Brand geratenes Gasrohr musste gefunden, abgelöscht und abgesperrt werden.Weitere Gefahren wie eine stark erhitzte Gasflasche, diverse Gaskartuschen und ein Starkstromverteiler erhöhten den Schwierigkeitsgrad dabei. Das Zeitmanagement für Atemschutzgeräteträger, das Schlauchmanagement, der Rauchvorhang, und der Einsatz der Wärmebildkamera war hier wichtige Punkte auf der Agenda. Durch die relativ getakteten Übungen waren die Nachbesprechung besonders wichtig. Dort konnten sich die Teilnehmer austauschen und auf eventuelle Probleme hinweisen bzw. auf angehende und langjähriger Erfahrungen einiger Berufsfeuerwehrkameraden zurückgreifen.

Fest stand auch, dass jede Übung ihren eigenen Verlauf hatte und die Kameraden situationsbedingt

Entscheidungen trafen, diese jedoch Zielführend ausgeführten

Die Verpflegung übernahm an diesem Tag , mit besten Dank an dieser Stelle, Laura Speer und

Frau Brinkmann . Das Essen und die Getränke wurde vom Förderverein zur Verfügung gestellt.

Das es im nächsten Jahr wieder eine solche Übung geben wird , stellte Ortsbrandmeister Jens Steinbüchel nach Abfrage ganz klar außer Frage.

Auch die Kameraden aus Okel,die uns dieses Jahr mit einigen Kameraden aufstützten, haben schon weiteres Interesse für nächstes Jahr angekündigt.

 

Ganz besonderen Dank gilt Sven Aufderheide ,Stefan Nisse und dem Sanitätspersonal für die Ausarbeitung und Durchführung der Übung in der Übungshalle .

Interkommunale Ausbildung

Erfahrungsbericht von Maurice Ehlers

Am 02.11 und 03.11 fand die jährliche interkommunale Ausbildung der Gemeinden Stuhr, Weyhe und der Stadt Syke auf dem Gelände der Feuerwehr Leeste statt. Durchgeführt wurde die Ausbildung durch Berufsfeuerwehrleute aus ganz Deutschland, die für „S-Guard Safety Tour“ diese Ausbildung in ganz Deutschland anbieten. Dort wurden wir in gemischte Gruppen mit je 7 Personen aus den verschiedenen Gemeinden aufgeteilt und haben uns auf die sechs verschiedenen Stationen verteilt.

Die Stationen waren:

  • Tiefbauunfall: Dort wurde eine im Keller verschüttete Person simuliert. Diese musste mit Holzbohlen, Dachlatten und Brettern vor dem Sand, der auf der Person zu fallen drohte geschützt werden.

  • Über den Fluss: Mithilfe von Leitern, Leinen und anderen Hilfsmitteln musste eine Puppe in einer Schleifkorbtrage über einen „Fluss“ transportiert werden.

  • Hoch die Tassen: Bei dieser Station wurde ein Auto mit Hebekissen und Wagenheber so angehoben, dass wir es beim Absetzen auf 4x4 Plastikbecher stellen konnten.

  • Gut geladen: Da immer mehr Unfälle aufgrund von fehlender bzw. falscher Ladungssicherung passieren, haben wir bei dieser Station Grundlagen der Ladungssicherung gelernt.

  • Schaumbad: Es mussten 30 Kanister aus einem simulierten Chemieunfall geborgen werden. Es wurde Schwarz/Weiß-Trennung, Atemschutzüberwachung und oberflächlich Verhalten bei chemischen Unglücken gelehrt.

  • Türöffnung: Hier lernten wir die Grundlagen um in eine Wohnung zu gelangen, von der cleveren Fensteröffnung über Türöffnung mit Halligantool, bis zur brachialen Türöffnung mit der Ramme.

Bei allen Stationen stand dir Kommunikation mit Feuerwehrleuten, mit denen man in der Regel nicht zusammenarbeitet, im Vordergrund. Da auch bei jeder Station jemand anderes die Führung übernommen hatte, lernten wir auch einige Schwierigkeiten der Führung von Gruppen kennen. Dies war insbesondere für mich und andere Feuerwehrleute, die lediglich eine Truppmannausbildung haben und sonst nicht die Chance haben zu führen.

 

Der gesamte Tag war für mich eine tolle Erfahrung, da viele von diesen Stationen Themen behandeln, die im Einsatzfall äußerst selten auftreten. Auch der Umgang mit Werkzeugen und Geräten (Ramme, Halligantool und Hebekissen) muss geübt werden, und dieser Übungstag war eine gute Ergänzung zu den „normalen“ Übungsdiensten in der Ortsfeuerwehr. Aber genau diese Vorteile kann man als Kritikpunkt nehmen, viele der Ausbildungsbereiche finden in der Realität keinen Anwendung, weshalb sie wahrscheinlich bessere Alternativen hätten.  

Aktionen

Förderverein

 

Deutscher Feuerwehrverband  e.V.

Stadt Syke
  • Syker Bad                                             Zehner Eintrittskarte



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